Der Ginkgo biloba ist ein Dinosaurier unter den Bäumen und botanisch gilt er als Brückenpflanze zwischen Laubbaum und Nadelbaum. Seine Ursprünge gehen offenbar auf gegen 300 Millionen Jahre zurück. Er wurde 1712 erstmals wissenschaftlich beschrieben und wer ihn im Internet als Suchbegriff eingibt, bekommt haufenweise Heilmittel mit durchblutungsfördernden Eigenschaften angepriesen.
In Winterthur findet man an verschiedenen Standorten Ginkgo-Bäume, wenn man sie denn erkennt. Männliche Bäume haben eher einen säulenförmigen, weibliche einen kugeligen Wuchs. Im Frühling treiben sie spät aus und verlieren im Herbst die goldgelben Blätter ebenfalls spät.
Interessante Informationen habe ich hier gefunden: https://gasthaus-kreuz.ch/Archiv/reportagen_ginkgo.htm
Ein absolut imposantes Exemplar steht in Winterthur am Rande der Altstadt. Diese goldgelbe Pracht habe ich versucht mit meinem Handy am 5.11.2025 einzufangen. Einige Bilder sind aus sieben bis zehn Einzelbilder entstanden. Die umstehenden Bäume haben alle ihre Blätter bereits abgeworfen. Ich nehme mir vor diesen Baum zu verschiedenen Jahreszeiten zu besuchen und hier zu dokumentieren.