Ein spontaner Entscheid meiner Frau führt uns am 3. Februar 2026 mit dem Bus bis auf die Breite in Winterthur und von da laufen wir bei Nieselregen gemütlich mit Enkelbegleitung zum Wildpark Bruderhaus.
Ich habe meine Canon und das 100-400 Telezoom dabei. Ich wähle folgende Einstellungen und fotografiere ausschliesslich aus der Hand:
Mit den Aufnahmen bin ich sehr zufrieden. Vor allem die Luchsbilder freuen mich. Oft zeigt sich der Luchs ja gar nicht. Und das Fotografieren durch das Maschengitter hat auch seine Tücken: Es gilt, das Gitter optisch zum Verschwinden zu bringen. D.h.
Während den ersten Minuten hat sich der Luchs immer nach hinten abgewendet. Nicht so fotogen. Manchmal reagieren Tiere dann auf das Klicken der Kamera. Der Luchs nicht, er schaut nach hinten. Ich brauche Geduld, Susan auch, der Enkel auch und mahnt zum Gehen. Wir treffen uns etwas später auf dem Spielplatz.
Die Geduld hat sich für den Fotografen gelohnt.
Im Restaurant gesellt sich Susan's ältester Sohn zu uns und zusammen geniessen wir ein feines Nachtessen in ruhiger Atmosphäre.